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10 Feb
Miroslav Hlaučo: "Pfingsten"

Erinnerungen an ein Ende der Welt. Der Roman erscheint am 24. Februar 2026 im Anthea-Verlag. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Raija Hauck.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist das abgeschiedene Bergdorf St. Georg ein Ort, an dem Wunder Alltag sind: Man spricht mit Heiligen, geht über Wasser, pfeift Steine entzwei. Doch langsam ahnen die Bewohner, dass die Zeit der großen technischen Veränderungen gekommen ist, die ihre traditionellen Wunder ersetzen werden. Der aus dem Dorf stammende Odysseus, der bisher als tot galt, kehrt zurück und hilft dem Dorf, sich auf die bevorstehenden Umwälzungen vorzubereiten. Aufregung bringt jedoch eine Verwaltungskontrolle in Gestalt von Franz Rechnitz aus der Hauptstadt mit sich. Während der junge K.u.K-Notar St. Georg "ordnungsgemäß" ins neue Jahrhundert führen will, müssen die noch funktionierenden Wunder vor ihm geheim gehalten werden.

Hlaučo spielt mit Motiven des magischen Realismus. Mit Lust am Detail und feinem, bisweilen trockenem Humor erzählt er vielstimmig von einer Welt an der Schwelle zur Moderne und den großen Erzählungen der Vergangenheit.

2025 zweifach mit dem Literaturpreis Magnesia prämiert: "Buch des Jahres" und "Debüt des Jahres".


Miroslav Hlaučo: "Pfingsten. Erinnerungen an ein Ende der Welt". Berlin (Anthea) 2026.

ISBN: 978-3-89998-460-6

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