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23 Sep
Škoda Group steigerte ihren Gewinn im ersten Halbjahr um 140 Prozent

Die Škoda Group (nicht zu verwechseln mit Škoda Auto), ein führender europäischer Hersteller von Fahrzeugen für den öffentlichen Nahverkehr hat sein EBITDA im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 140 Prozent gesteigert. Der Umsatz des Schienenfahrzeugherstellers erreichte einen Rekordwert von 17,7 Milliarden Kronen (726 Mio. Euro). Der Betriebsgewinn stieg auf 2,7 Milliarden Kronen (110,8 Mio. Euro).

Bild: Škoda Group

Bereits im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen einen Rekord vermelden. Es ist weiter gewachsen und hat seine Position auf den wichtigsten europäischen Märkten verstärkt, erklärte Geschäftsführer Petr Novotný anlässlich der InnoTrans in Berlin, der weltweit größten Fachmesse für Verkehrstechnik und Eisenbahnindustrie.

"Wir knüpfen an die hervorragenden Geschäftsergebnisse des Vorjahres an. Es gelingt uns, neue Aufträge zu gewinnen, das Vertrauen der Kunden in unsere Lösungen zu stärken; und wir haben den Ehrgeiz, auch auf neuen, vielversprechenden Märkten, auf denen wir bisher noch nicht vertreten waren, zu expandieren und erfolgreich zu sein", so Novotný. 

Eisenbahnen und Batterie-und Hybridzüge hatten den größten Anteil am Erfolg

Zum Umsatzwachstum trug vor allem die Eisenbahnproduktion bei, insbesondere die Fertigung von Batterie- und Hybridzügen. Im Bereich der batteriebetriebenen Züge erhielt die Škoda Group beispielsweise Aufträge über die Lieferung von bis zu 16 Zügen für Lettland und bis zu 36 Zügen für die Slowakei. 

Produktionskapazität für zusätzliche 100 Züge bereits gesichert

Die Škoda-Gruppe investierte im vergangenen Jahr 2,6 Milliarden Kronen (102,6 Mio. Euro) in den Ausbau der Produktionskapazitäten und die Steigerung der betrieblichen Effizienz und kann somit die Produktion ohne weitere große Investitionen um bis zu 100 neue Züge pro Jahr steigern. 

Auch der türkische Bushersteller Temsa, an dem die Škoda Group einen Anteil von 50 Prozent hält, erzielte positive Zahlen, die jedoch in den Konzernergebnissen nicht enthalten sind“, erklärte Jaroslav Zoch, Vorstandsmitglied der Gruppe.


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