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21 Oct
CSG stellte ihr neues, exklusives Amphibienfahrzeug "Meander" vor

Die Czechoslovak Group (CSG) des tschechischen Milliardärs Michal Strnad hat im Rahmen der Messe "Future Forces Forum 2026" in Prag ihr neues amphibisches Kettenfahrzeug "Meander" vorgestellt, das in Zusammenarbeit zwischen dem zur CSG gehörenden Unternehmen Excalibur Army und New Space Technologies (NST), einem Unternehmen der Krill Business Partners (KBP)-Gruppe, entwickelt wurde. Der Meander erweitert das Portfolio an Landfahrzeugen der CSG um ein einzigartiges Fahrzeug, das vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet - vom Transport von Personen und Material über den Transport von Militärfahrzeugen bis hin zu Spezial- und Kampfvarianten.


Bild: CSG

Der Meander ist für den Einsatz zu Lande und zu Wasser ausgelegt, einschließlich schwer befahrbarer Gelände wie Sümpfe, Flüsse und Feuchtgebiete. Auf der Messe "Future Forces Forum 2026" wurde er in seiner Basis-Transportvariante für den Transport von Material, Fahrzeugen, Landtechnik oder Personen vorgestellt. Die Konstruktion ermöglicht jedoch auch die Entwicklung weiterer Varianten und Konfigurationen, einschließlich Kampfversionen mit Waffensystemen. Der Meander ist eines der modernsten und leistungsstärksten Fahrzeuge seiner Klasse und verfügt über großes kommerzielles Potenzial, da das Angebot im Segment der universellen Amphibienfahrzeuge sehr begrenzt ist.

Das Fahrzeug kann für zivile oder militärische Zwecke eingesetzt werden

"Streitkräfte benötigen in vielen Fällen Fahrzeuge, die Soldaten, Material oder kleinere Fahrzeuge über Gewässer oder sumpfiges Gelände transportieren können, ohne dass Ponton- oder Pionierbrücken errichtet werden müssen. Deshalb haben wir den Meander von Anfang an entsprechend den tatsächlichen Anforderungen militärischer Nutzer konzipiert. Für die CSG-Gruppe bedeutet der Meander eine bedeutende Erweiterung des Angebots an militärischer Landtechnik in einem Segment, in dem die Auswahl sehr begrenzt ist und in dem beispielsweise immer noch Technik im Einsatz ist, die bereits überholt ist. Der Meander ist zudem so konstruiert, dass wir auch spezialisierte Versionen oder Varianten anbieten können, die zur Beförderung von Waffensystemen geeignet sind", erklärte Adam Liška, Geschäftsführer von Excalibur Army.

Das Fahrzeug "Meander" basiert konstruktiv auf dem Typ "KALAN", den das Unternehmen NST bereits zuvor vorgestellt hatte, und der derzeit von der tschechischen Feuerwehr getestet wird. Die Zusammenarbeit zwischen Excalibur Army und NST bei der Konstruktion des Meander wurde auf der Messe Eurosatory 2026 durch eine Absichtserklärung besiegelt, und bereits nach wenigen Monaten wurde auf dem Future Forces Forum 2026 der erste Prototyp vorgestellt. Excalibur Army ist für die militärischen, operativen und anwenderseitigen Anforderungen zuständig, NST für die technische, konstruktive und fertigungstechnische Entwicklung, einschließlich des ersten Prototyps.

Der Meander ist in seiner Katogerie praktisch konkurrenzlos

"Bei der Konzeption des Meander haben wir die Erfahrungen aus der Entwicklung des KALAN-Fahrzeugs genutzt, das derzeit von der tschechischen Feuerwehr getestet wird. So erhielt der Meander beispielsweise ein anderes Antriebssystem für den Einsatz auf Gewässern, sowie weitere Verbesserungen, die für militärische Zwecke geeignet sind. Die Verbindung unserer Konstruktionskapazitäten mit den Erfahrungen von Excalibur Army zeigt, dass die tschechische Industrie ein Fahrzeug für anspruchsvollen militärischen Einsatz mit Weltklasse-Parametern anbieten kann, das zudem in seiner Kategorie praktisch konkurrenzlos ist", sagte Václav Zajíc, Geschäftsführer von NST.

Ein Monster, das keine Hindernisse kennt

Das über elf Meter lange Fahrzeug kann ein Gesamtgewicht von bis zu 33 Tonnen erreichen, wovon 13 Tonnen auf die transportierte Ladung entfallen. Als Antrieb dient ein luftgekühlter Tatra-Zwölfzylinder-Motor mit einer Leistung von 440 kW. Dank ihm erreicht der Meander eine Geschwindigkeit von bis zu 48 Kilometern pro Stunde auf der Straße und etwa 12 Kilometern pro Stunde auf dem Wasser. Auf die ebene Ladefläche des Fahrzeugs passen bis zu 70 stehende Soldaten oder 12 Krankentragen mit Verwundeten oder ein mittelgroßer Militär-Lkw. Das Beladen wird durch eine elektrisch klappbare hintere Auffahrrampe mit einer Tragfähigkeit von ebenfalls 13 Tonnen erleichtert.

Die Besatzung des Fahrzeugs besteht aus einem Fahrer und einem Operator; bei Bedarf kann die Besatzung auch aus drei Personen bestehen. Interessant ist, dass der Fahrer des Meander, der über ein Raupenfahrwerk verfügt und mit Schiffsschrauben für die Fortbewegung auf dem Wasser ausgestattet ist, das Fahrzeug sowohl an Land, als auch auf dem Wasser über Lenkrad und Pedale steuert, also ähnlich wie bei einem gewöhnlichen Auto. Die Lenkung erfolgt elektronisch nach dem Steer-by-Wire-Prinzip, wodurch die Steuerung des Fahrzeugs sehr präzise ist. 

Quelle: CSG


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