
Es ist eine der größten Immobilientransaktionen der letzten Jahre nach dem Verkauf des Prager Einkaufszentrum Palladium und der Übernahme des Hotel Hilton Prague. Laut früheren Informationen des tschechischen Magazins Newsstream könnte der Kaufpreis, der wie üblich nicht bekannt ist, bei 300 Mio. Euro liegen. Zurzeit läuft jedoch noch das Prüfungsverfahren durch die Kartellbehörde, dass aber kurzfristig abgeschlossen sein sollte.

Bild: Bogle Architects
Riverside Karlín ist einer der bedeutendsten Bürokomplexe Prags. Er besteht aus den Gebäuden Mississippi House, Amazon Court, Nový Danube House, Nile House und Missouri Park. Abgesehen von der außergewöhnliche Lage in Prag 8 werden auf dem Areal auch eine Menge Dienstleistungen angeboten die den Nutzern zusätzlichen Komfort bieten. So befinden sich auf dem Areal, um nur einiges zu nennen, Bars und Restaurants, Schönheits-und Gesundheitseinrichtungen, Wäscheboxen eine Maßschneiderei und unter anderem ein Sprachkindergarten.
Laut der Ankündigung erwirbt die Trinity Bank sieben Unternehmen mit derselben Adresse und demselben Eigentümer. Konkret handelt es sich um RCP Alfa, RCP Amazon, RCP Beta, RCP Delta, RCP Gama, RCP ISC und CA Immo Real Estate Management Czech Republic. Ihr wirtschaftlich Berechtigter ist laut Handelsregistereintrag die österreichische CA Immo.
Die Trinity Bank hieß früher Sparkasse des Mährischen Währungsinstituts (MPÚ). Das Unternehmen wurde 1996 in Zlín gegründet und war eine der größten Sparkassengenossenschaften in Tschechien. Mitte Dezember 2018 erhielt sie von der Tschechischen Nationalbank (ČNB) eine Banklizenz und wurde daraufhin in Trinity Bank umbenannt. Die Bank zählt nun zu den kleineren Bankhäuser Tschechiens und ist im Besitz des Finanziers Radomír Lapčík. Das Geldinstitut konnte im Vorjahr einen Vorsteuergewinn von 758 Millionen Kronen (31,2 Mio. Euro) ausweisen. Die Kundenanzahl liegt bei zirka 226.000.
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