
Tschechien hat die sechste Tranche aus dem Fonds für Wiederaufbau und Resilienz (RRF) von der Europäischen Kommission genehmigt bekommen. Die Mittel müssen noch vom Wirtschafts- und Finanzausschuss des EU-Rates abgesegnet werden, was jedoch nur eine Formsache ist. Dies teilte das Ministerium für Industrie und Handel am 14. Juli mit.

Bild: Site123/GettyImages
Das Geld wird zur Verfügung gestellt für die Umsetzung von Reformen und strategischen Investitionen im Rahmen des Nationalen Wiederaufbauplans. Es ist eine weitere Teilzahlung der EU von 8,75 Milliarden Euro, die Tschechien für diese Zwecke in Anspruch nehmen kann. Bisher wurden 77 Prozent der Gesamtsumme ausbezahlt.
Tschechien hat 90 Prozent der Ziele des Wiederaufbauplans erfüllt
Die zur Verfügung gestellten Mittel fließen vor allem in die digitale Transformation, das Gesundheitswesen, die Forschung, das Bildungswesen, Energieeinsparungen, den Ausbau der Infrastruktur, nachhaltigen Verkehr sowie die Sanierung von Brachflächen. Nach Angaben des Industrieministeriums hat die Tschechische Republik bislang 90 Prozent der festgelegten Ziele des Nationalen Wiederaufbauplans erfüllt.
"Ich bin sehr erfreut über die Bestätigung seitens der Europäischen Kommission, dass Tschechien seinen Verpflichtungen im Rahmen des Nationalen Wiederaufbauplans nachkommt. Die Erfüllung der Vorgaben hat für die Tschechische Republik Priorität", sagte der Minister für Industrie und Handel, Karel Havlíček (ANO).
Antrag für die letzte Tranche erfolgt im Herbst
Laut dem Ministerium will sich der Staat nun auf den Abschluss der verbleibenden Reformen und Investitionen konzentrieren, um alle verfügbaren Mittel optimal zu nutzen. Der letzte Zahlungsantrag soll im Herbst eingereicht werden..
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